Integrative Lerntherapie

Integrative Lerntherapie will Lernunterstützung in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen anbieten, wenn das schulische und häusliche Üben allein nicht reicht. Oft haben Kinder, Lehrer und Eltern versucht, die Lernprobleme durch häufiges und langes Trainieren in den Griff zu bekommen. Irgendwann geben die  Kinder  auf, meiden die Übungssituationen, es gibt Tränen und Auseinandersetzungen rund um das Thema Lernen.

Die Ursachen sind tiefergehende Lernstörungen. Daher muss das Angebot inhaltlich und methodisch passgenau auf die Bedürfnisse des Kindes zugeschnitten sein. Dazu werden wissenschaftliche Erkenntnisse aus Pädagogik, Psychologie, Medizin und den Fachdidaktiken Deutsch und Mathematik gebündelt. Erst wenn das Kind das Vertrauen gewinnt, dass es die vorgegebenen Anforderungen schaffen kann, wird es wieder zur Mitarbeit bereit sein.

Teufelskreismodell

Breuninger beschrieb diesen Wirkzusammenhang zunächst als "Teufelskreismodell". Dieses Modell wurde zum "Strukturmodell" weiterentwickelt, welches die Interventionspunkte und -möglichkeiten des Lerntherapeuten einbezieht und abbildet.

Wirkungsgefüge

Viele Kinder, die vorher bereits mutlos, in sich gekehrt oder mit Aggessionen auf ihre Lernprobleme reagiert haben, fassen durch die Lerntherapie neuen Mut. Häufig kann die ganze Familie aufatmen und die Zusammenarbeit mit der Schule wird besser. Die Integrative Lerntherapie ist also ein ganzheitlicher Ansatz, der den "Teufelskreis" Lernstörungen zu durchbrechen versucht. Zur ganzheitlichen Herangehensweise gehören die Stärkung des Selbstvertrauens ebenso wie die Ermutigung zur selbstständigen Entfaltung der eigenen Kompetenzen.

Bildernachweis: Banner (von links nach rechts): © N. Steinhaus/PIXELIO, © S. Hofschlaeger/PIXELIO, © H. Hasselberg/PIXELIO, © K. Antrak/PIXELIO, © S. Meyer/PIXELIO, © N. Steinhaus/PIXELIO, www.pixelio.de, Seite: © Graphiken mit freundlicher Genehmigung von Helga Breuninger für die Mitglieder des Fachverband für integrative Lerntherapie e. V., FiL