Systemische Lerntherapie

Systemische Lerntherapie gibt Lernunterstützung in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen, wenn das schulische und häusliche Üben nicht helfen. Oft haben Lehrer und Eltern versucht, die Probleme durch häufiges und langes Trainieren in den Griff zu bekommen. Irgendwann meiden die Kinder die fruchtlosen Übungssituationen, es gibt Tränen und Auseinandersetzungen rund um das Thema Lernen.

Die Ursachen sind tief gehende Lernstörungen. Das Angebot muss inhaltlich und methodisch beim Lernstand des Kindes ansetzen und seine Ressourcen einbeziehen. Dazu werden wissenschaftliche Erkenntnisse aus Pädagogik, Psychologie, Medizin und den Fachdidaktiken Deutsch und Mathematik zur integrativen Lerntherapie gebündelt. So will dieser integrative Ansatz den „Teufelskreis“ Lernstörungen durchbrechen.

Systemische Lerntherapie rückt die wertschätzende, ressourcenorientierte Arbeit mit dem Kind in den Mittelpunkt und bezieht seine Bedürfnisse mit in die Therapie ein. So wird das Selbstvertrauen des Kindes gestärkt, es wird zur selbstständigen Entfaltung der eigenen Kompetenzen ermutigt. Gewinnt das Kind das Vertrauen, dass es die vorgegebenen Anforderungen schaffen kann, wird es wieder zur Mitarbeit bereit sein. Die Familiensituation und das Verhältnis zur Schule können sich entspannen.

Wirkungsgefüge des LErnens
Das Wirkungsgefüge des Lernens nach Breununger 2014, FiL Fachverband für integrative Lerntherapie

Breuninger beschrieb diesen Zusammenhang zunächst als „Teufelskreismodell“. Dieses Modell wurde zum „Strukturmodell“ weiterentwickelt, welches das Wirkungsgefüge des Lernens über die Interventionspunkte und -möglichkeiten durch den Lerntherapeuten steuert.

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Bildernachweis, Banner und Logo © Hildegard Eich, Seite: © Grafiken mit freundlicher Genehmigung von Helga Breuninger für die Mitglieder des Fachverbandes für integrative Lerntherapie e. V., FiL