Systemischer Ansatz

Als systemischer Ansatz haben sich Methoden etabliert, die ursprünglich aus der Familientherapie stammen und mit dem Namen Virginia Satir verbunden sind. Doch nicht ein Begründer, sondern eine Vielzahl hervorragender Persönlichkeiten prägten die Weiterentwicklung des systemischen Ansatzes (Mailänder Schule, Idee des „Reflecting Team“, der „narrativer Ansatz“, die „Schule von Milwaukee“ etc). Die Vorgehensweise löste sich im Laufe der Jahre mehr und mehr vom Familiensetting.

systemischer Ansatz, Hochfliegen, Luftballons steigen auf

Als systemischer Ansatz haben sich heute Verfahren für Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppentherapie herausgebildet sowie für den Einsatz in Pädagogik und sozialer Arbeit. 2008 wurde der systemische Ansatz als wissenschaftliches Verfahren anerkannt. Im Laufe der Jahre sind eine Vielzahl an Methoden entstanden.

Coaching und Supervision

Der systemische Ansatz lässt sich in der Beratung, im Coaching sowie in der Supervision einsetzen.

Der Begriff des Coachings kommt aus der Wirtschaft. Er beschreibt eine ergebnisorientierte Arbeit im Einzelsetting für Führungskräfte. Ziel ist die (kurzfristige) Erhöhung von Leistungsfähigkeit, Effektivität und Erfolg. Die Veränderung erfolgt von oben nach unten.

Supervision hat ihre Wurzeln im sozialen Bereich. Das Angebot richtet sich eher an Mitarbeiter an der Basis. Supervision ist prozessorientiert. Ziel ist die Erhöhung der persönlichen Zufriedenheit im Arbeitskontext. Die Veränderungen vollziehen sich von unten nach oben.

Gemeinsam ist Coaching und Supervision die berufliche Einbindung von Fragestellungen oder Konflikten. Das Angebot wendet sich immer an prinzipiell gesunde Menschen, die um Unterstützung bei Herausforderungen in der beruflichen Arbeitswelt nachsuchen.

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