Legasthenie

Hinweise für eine Legasthenie?


Was ist Legasthenie?
Es gab Probleme beim Spracherwerb und/oder viele Mittelohrentzündungen?
Der Sprachbeginn war spät, fehlerhaft und wurde logopädisch behandelt?
Beim Umgang mit Buchstaben oder Symbolen fällt die Konzentration schwer?
Es passieren nicht nur viele Fehler, die Wörter werden immer wieder anders falsch geschrieben?
Texte werden zu langsam erlesen oder müssen mehrfach gelesen werden, um den Inhalt zu behalten?

Legasthenie, Moosgummibuchstaben

Dann liegt vielleicht eine Legasthenie vor. Ursachen sind Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von Wahrnehmungsleistungen, obwohl eine normale oder sogar gute Begabung vorliegt. Informationen werden auditiv und/oder visuell zu langsam, zu ungenau oder in falscher Reihenfolge verarbeitet.

Wie arbeiten wir bei Legasthenie?

Wir überprüfen die Voraussetzungen für den Schriftspracherwerb (phonologische Bewusstheit), den Stand der Rechtschreibung und die Lesekompetenz.
Wir orientieren uns bei der Förderung am Entwicklungsmodell des Schriftspracherwerbs nach Scheerer-Neumann.
Wir arbeiten nach bewährten Konzepten der Lerntherapie, z.B. mit dem „Kieler Leseaufbau„, der lautgetreuen Leseförderung nach Reuter-Liehr u.a.
Wir arbeiten sprachsystematisch, kleinschrittig und entlang der Null-Fehlergrenze.
Wir arbeiten immer in Einzeltherapie.
Bei Kindern arbeiten wir eng mit den Eltern zusammen.
Wir stellen Material für tägliches Üben bereit (15 Minuten)
Wir kontrollieren unsere Arbeit (Evaluation).

Was sind unsere Ziele?

Wir fördern die Leseflüssigkeit und Sinnerfassung.
Wir versuchen, die Fehlerzahl beim Schreiben zu senken.
Der Aufbau von Lernfreude und Selbstbewusstsein ist uns besonders wichtig.

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Bildernachweis: Banner und Logo © Hildegard Eich, Seite S. Hofschlaeger/PIXELIO, www. pixelio.d