Was haben PEP, ZIEGE und TRIADE miteinander zu tun? Melanie Maur setzt nicht nur alle PEP-Elemente besonders kindgerecht um, sondern verbindet die Ansätze PEP und TRIADE miteinander.

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Was haben PEP, ZIEGE und TRIADE miteinander zu tun? Melanie Maur setzt nicht nur alle PEP-Elemente besonders kindgerecht um, sondern verbindet die Ansätze PEP und TRIADE miteinander.

Viele Kinder, die in eine Lerntherapie kommen, haben Ängste entwickelt. Die Therapiestunden geben neben der Symptomförderung auch Raum und Zeit für die Aufarbeitung von Ängsten. Manche Kinder brauchen mehr. Das Safer Place Konzept in der Lerntherapie kann hilfreich sein.

PEP® und Triade gehören zu den embodimentfokussierten (körperorientierten) Verfahren und sind gut miteinander kombinierbar.

In der Lerntherapie bauen wir Kompetenzen durch gut strukturiertes, kleinschrittiges und systematisches Arbeiten auf. Doch tritt der „Ernstfall“ bei Tests und Klassenarbeiten ein, können manche Schüler*innen ihr Wissen nicht mehr abrufen.


Zu den Anwendungen für Kinder im Anschluss an die PEP-Grundausbildung gehört auch der Kompass zur Integration komplexer Systeme (KIKOS®), den Claudia Reinicke entwickelt hat. PEP ist einer der Kompass-Bausteine.

Seit der Corona-Epidemie kommen mehr Kinder mit Ängsten in die Therapie. Gerade junge Schüler fühlten sich sehr verunsichert und alleingelassen mit ihren Lernproblemen. Die Anfragen türmten sich und noch ist kein Ende in Sicht. Da saßen in der ersten Sitzung Kinder der 2. Klasse (Wiederholer) bei Mama auf dem Schoß, Papa musste mehrere Stunden anwesend bleiben, es kamen auch Schüler mit Lernblockaden direkt aus psychiatrischen Krankenhausaufenthalten.
Ausgehend von Klopftechniken wie EFT u.a. entwickelte Michael Bohne mit PEP® eine eigenständige Methode, die er mit weiteren Elementen anreicherte. Nach dem Motto: „Reden reicht nicht“, gehört PEP® zu den embodimentfokussierten Therapieformen.


Die systemische Beratung regt den Klienten an, eigene Lösungen seines Problems zu finden. Der Therapeut steuert den Prozess und sorgt mit „angemessen ungewöhnlichen“ Fragen für neue Handlungsspielräume und die Erweiterung der Sichtweise auf das Problem. Das Visualisieren in Beratungssituationen könnte vertiefende Einsichten schaffen.

Ich möchte Sie gern auf das Buch „Haus des Wissens“von Sabine und Daniela Fruth aufmerksam machen. Genutzt wird die Technik der Imagination und Visualisierung, um Ängste beim Lernen wirksamer anzugehen, effektivere Lerntechniken zu entwickeln und Ressourcen einzubeziehen. Letztlich gelangen die Schüler zu mehr Lernstruktur und somit zu einem entspannteren, erfolgreicheren Lernen.